tote Stadt

Heute Morgen, München, Stachus.
Nach meinem wunderbaren Trip mit der S-Bahn bin ich am Stachus ausgestiegen, um zum Odeonsplatz zu laufen.
Die Passage ist alt, grau und ich hab‘ sie als lebhaft, gefüllt und quirlig in Erinnerung.
Ladengeschäfte, volle Schaufenster, Passanten, Obdachlose, Süchtige, Stricher, trotz und gerade deswegen voller Leben.
Die Erinnerung ist alt. Ich glaube, ich bin das letzte mal in der frühen 90igern hier entlang gegangen, Richtung Oberpollinger.

Der Anblick war schockierend, ernüchternd und beängstigend.
Selten habe ich tagsüber in der Stadt ein derartiges Endzeiterlebnis gehabt.
Als ob der Krieg vorbei und verloren wäre.
Einzig das Saubere und das Unzerbrochene hat eine andere Sprache gesprochen, sprach gegen diese Wahrnehmung.

Die Bilder für sich sind dem Zentrum einer Großstadt nicht würdig.
Verkommen, grau, verlassen.

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