Namenloses Grauen

Die Gedanken jagen einander, wuseln umeinander herum.
Sie wollen nicht gefangen werden.
Jungen Tieren gleich ist ihr Spiel.

Ich sitze vor dem Schirm und es will nicht gelingen.
Die Musik, sie plärrt in mein Ohr, sonst Quelle voller Bilder, die nicht versiegt, nun ein Rinnsal nur.
Die Stille, schreckliche Stille, wenn nur noch die Stimmen in meinem Kopf ungelenk, ohne Manieren, durcheinander plappern.
Gänzlich unerträglich.

Plündere meine Gefühle für ein wenig Schwarzes auf Weißem.
Tief unten im Herzen muss ich graben, den Schlamm aufwühlen,
das klare Rein der Seele durch den Schmutz der Erinnerung beflecken.

Bin Einbrecher in mir, zerre hervor, was nicht mehr ins Licht will.
Wer muss Buße tun, wen man in sich selbst Raubbau betreibt?
Immer nur Ich, ich, ich…

Schweig, Du Narr.
Lass Ruhen, was das Licht scheut. Lass es.

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