In der späten Nacht, am frühen Morgen

Dunkelheit.
Der Blick nach Draußen. In Finsternis, nur wenig Licht zeigt die Strukturen.
In nasser Kälte überzogenes Geäst. Noch voller Saft, sich der Starre erwehrend.

Stille.
Der Blick nach Innen.
Nächtlichen Straßen gleich auf denen nur wenige Wagen verkehren, so rar leuchten Gedanken in mir.
Nicht Worte, nur Blitzen, ein Streifen, schon vorbei, im Dopplereffekt schwindend.

Grau.
Die frühe Stunde, färbt mich und alles um mich in tiefes Grau.
Ich werde zum frühen Morgen, bin wie der Tag, noch nicht erwacht.
Sinne, lausche, dem Außen, dem Innen.

Vogel

4 Gedanken zu “In der späten Nacht, am frühen Morgen

  1. klingt ein wenig nach Bonjour Tristesse dieser zwischen Traum und Tag spielende Text -:)))dabei finde ich diese Dämmerung…egal ob sie den Tag beschließt oder den Tag eröffnet in ihrer Unbestimmtheit so faszinierend und das Foto paßt genial dazu….nie hört man den Gesang der Amsel klarer und schöner als in diesen Dämmerstunden.
    Lieber Oliver, lassen Sie mal wieder etwas mehr Positives und Lebensbejahendes in Ihre Texte einfließen, ich mag Ihre Sprache so, sie war nur sehr grüblerisch in der letzten Zeit….und Gnaefrau wird sowieso sträflichst vernachlässigt!
    Nette Grüße aus der Märchenstadt immer noch ohne Schnee dafür in den vergangenen Tagen mit traumhaftem Sonnenschein
    Karin

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