flüchtiges Gut

Gedanken, flüchtig.
Verflogen, vorbei, nicht greifbar.
Blitze, grell, dann nur noch Schatten ihrer selbst.
Schneller als Licht und vergänglich, so vergänglich.

Sitzen, denken und nicht schreiben, wie oft schon genau so erlebt und wie eine stehen gebliebene Uhr, die zwei mal am Tag die richtige Zeit anzeigt, sich ewig wiederholend.

Verflucht, verschrien, daran verzweifelt und nie beschworen, um so unwillkommener, desto öfter unerwünschter Gast im eigenen Haus.

Brütend, grübelnd. Begonnen, verworfen.
Eben da, schnell in Sicherheit ob seiner selbst wiegend, in überbordender Selbstsicherheit nicht erhört, nicht notiert und unwiederbringlich ins tiefe Dunkel verflüchtigt.
Dem innigsten Drang wieder und wieder nicht gefolgt, festzuhalten, was in Windeseile verfliegt, flieht und sich später nur noch als Banalität erweist, nie dem Ursprung ähnelnd.

Verfluchte Gedanken, Maulwürfen gleich, die in endlosen Gängen immer neue Wege suchen.
Wer sie abpassen will, wartet vergebens oder bis der Schlaf in großer Übermacht selbst den Stärksten ins Vergessen hinüber trägt.

Wenn nur die Muse endlich käme, nur auf einen Sprung. Oder Zwei.
Ein Kuss, innigste aller Eingaben. Oder Zwei.

No sense? Nonsens.
No sense? Nonsens.

4 Gedanken zu “flüchtiges Gut

    • Danke schön:)
      Ich glaube, dazu muss man auch nicht schreiben, um in den Genuß der flüchtigen Gedanken zu kommen.

      Die Auslage einer Konditorei, der besten in Dießen, lieferte das etwas merkwürdige und sinnlose Motiv.

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