Hilfe

Keine Hilfe.
Hilfe kommt nicht.
Nicht von außen, da ist nichts. Da ist niemand.
Hände werden nicht gereicht.
Zuspruch nicht gewährt.
Auswege nicht aufgezeigt.

Der Überhebliche sieht weg, geht vorbei, das Wichtige im Sinn, Gedanken, die seine ganze Aufmerksamkeit fordern.

Der Strebsame eilt weiter, versinkt er doch in Verpflichtungen.

Der Aufrechte spendet Trost, mit barer Münze oder Phrasen.
Das Gewisse beruhigt. Soll erfüllt.

Hilfe, aus zerrissenem Herzen gewährt und doch verkannt.
Mit Bosheit sich ihrer erwehrend.
Gift statt Dank.
Häme und Bitterkeit.

In Hilflosigkeit gefangen.
In Mustern, Schemen, falschen Gedanken.
Verborgen unter Schichten, die in qualvoller Pein, Lage um Lage den Mantel zum Panzer verwandeln.
Dem Panzer, der niemals bricht, nie vergeht.
Dessen Fahrt nie endet, denn er ist es, der brechen wird, die Mauern niederreisst, Körper und Herzen zermalmt.

Herrgott, wird es jemals enden?

SOS

3 Gedanken zu “Hilfe

  1. Nein, es wird nicht enden, wenn man in seinem Panzer nicht wahre Aurfichtigkeit erkennt. Gewissensberuhigung treibt nur den Gutmenschen, nicht den Aufrichtigen. Und Überheblichkeit, die sollte man ohnehin nicht in seinen Tanzbereich lassen. Die Hilfe anderer zerrissener Herzen jedoch, die sprengt stetig und fein, Risse in den Panzer. Er wird bersten. Er wird nicht zur Waffe werden, nein. Ein fragendes Herz wird niemals zur Waffe.

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