Synkope

Wikipedia sagt:
„…kurz andauernde Bewusstlosigkeit, die mit einem Verlust der Haltungskontrolle einhergeht und ohne besondere Behandlung spontan wieder aufhört. Sie ist durch eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns charakterisiert… „

Nach 44 Wochen und 380 Beiträgen, einem, zugegeben, etwas (haha) vernachlässigtem Zweitblog über das Leben mit Katze, http://gnaefrau.wordpress.com/ in dem weitere 24 Beiträge schlummern, gönne ich mir einen kleinen Haltungsverlust, eine Unterbrechung, eine Pause.

Die ich jederzeit, so mir etwas in den Sinn kommt, unterbrechen darf.

Im Augenblick kommt mir nichts in den Sinn.
Sicheres Zeichen von Transition, ein wenig kreativer Leere und Warten auf das Ende besagten Überganges.

Die geneigten Leserschaft verweise ich auf das Archiv, ja, da rechts an der Seite ist eines, schaut nur hin.

Im Archiv kann man blättern und ein wenig in Altem und Jüngeren lesen und schauen.

Jaja, die ewige Gier nach Neuem kann der nicht stillen. Was ist schon neu an einem Beitrag vom 20.8. des vergangenen Jahres? https://foodandwineporn.de/2013/08/20/urbaner-ungehorsam/

Ich schnapp mir in der Zwischenzeit, bis hier wieder Neues Einzug halten wird, Notizblock, Stift, Fotoapparat und Diktaphon und sammle Fetzen und Bilder.

Ich habe nun in 309 Tagen so gut wie nichts auf Vorrat geschrieben.
Alles raus, nur weniges älter als ein oder zwei Tage.

Bei den Fotos war ich etwas großzügiger, die lagen schon mal zwei drei Wochen, wenige auch länger.

Mein Job strengt an, hat aber die Mühsal inne, die gutes Tagwerk mit sich bringt.
Nicht irren Neuzeitstress, dem sich jeder so gerne aussetzt.
Der laugt nicht aus, macht nur müde, im guten Sinne.
Dem schieb ich keine Verantwortung zu.

So werde ich notieren, fotografieren, Musik hören, lesen und hoffen, dass George den Tyrion bald mal wieder in seine Geschichten reinschreibt.

Nichts hochtrabendes, nur simple, gut verdauliche Unterhaltung.

Aus den Lautsprechern klingt der Judas Bolero von Lars Danielsson.
Höre ich Nils Petter Molvaer da spielen?
Wie schön.
Ich kann ihn nur empfehlen.

Die richtige Stimmung zum Abschied.
Keiner, der von Dauer ist.
Zu sehr reizt mich die Wiederkehr.

Also, in dem Sinne kein Adieu,

nur ein

Auf Bald

9 Gedanken zu “Synkope

  1. „Sie ist durch eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns charakterisiert… “ Das, mein lieber Herr Faktoid, das nehme ich Ihnen nicht ab. Sammeln Sie in Ruhe Fetzen und sammeln Sie sich, aber bitte bei gleichmäßiger Durchblutung des Famoskopfes. Meine innere Egoismusmuserine seufzt dankbar auf, vielleicht komme ich jetzt im Archiv weiter. Alles Liebe, herzlichst, Ihre Frau Knobloch.

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  2. Danke für die freundlichen Worte.
    Ich muss mal aus dem selbstauferlegten Zwang raus.
    Heute morgen habe ich schon wieder geschrieben, konnte dem Drang jedoch widerstehen, es gleich zu veröffentlichen.
    Es muss auch mal „ohne“ gehen.

    Grüße aus der Stille

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