Shutdown

Spät, aber doch veröffentlicht…

Freitag.
Arbeit erledigt.

Falsch, die Arbeit endet nie.
Wird nur unterbrochen.
Zwangspause.

Weil die Erschöpfung einsetzt.
Stahlbänder, die den Kopf einsperren, Gedanken, die nur noch träge fließen. Unter Schmerzen.
Worte, ohne Ende gesprochen, müde, erschöpft.

Mittag, Freitag mittag, der Tag ist vorbei.
Endet, muss enden, jetzt.
Keine Minute mehr Kraft.

Nur noch raus.
Den Kopf vor all dem Unerledigten verschließen.
Den Gedanken, an das, was liegen geblieben ist verdrängen, die Dinge, die sich am Beginn der neuen Woche zu den anderen Dingen hinzugesellen, die schon längst erledigt sein sollen.

Kleine Belohnungen kommen näher, das Essen, der Wein, der Rückzug.
Die Ruhe. Die Fahrt über leere Landstraßen.
Gedanken, frei fliegend.
Musik, die leise spielt, die klingen darf, in mir.
Endlich.

Rückzug, Ruhe, Stille.
Die Augen, endlich ruhend.
Keinen Kontakt mehr suchend.
Kein Lächeln, entspännte Züge.

Das Essen, der Wein.

Das Lokal, voll und nichts, was zu mir dringt.
In einer Blase, zurückgezogen, abgenabelt, das Reden auf das Notwendigste reduziert, auswählen, bestellen, bedanken.

Ruhe.
Endlich.

Essen

13 Gedanken zu “Shutdown

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