Ein Morgen…

Fünf Uhr.
Die Tür nach draußen geöffnet.

Vögel, singend, rufend,
Klang der frühen Stille.

Das zerschneiden durch Maschinenlärm kommt erst später.
So wie das grelle Tageslicht noch ein wenig brauchen wird.

Jetzt ist der Morgen.
Jetzt ist Ruhe.

Gierig und widerwillig zugleich,
kurz, der Lärm der Kaffeemaschine.
Danach, wieder Stille.
Der Duft frischen Kaffees.

Worte, gemurmelt, zärtlich, wohlmeinend, die Gier der vierbeinigen Mitbewohnerin lindernd, Essen in die Schüssel.

Wasser plätschernd, die Hände zu reinigen, den fleischigen Geruch abwaschen, der nicht sein darf.

Kein künstliches Licht hellt den Raum auf.
Im Dunkel auf dem Sofa.
Herauszögernd, langsam.

Aus der Küche dringt leise das Schmatzen, gierig und hungrig.
Ein wenig zufrieden vielleicht.
Das Licht, noch grau, Vögel und das Rauschen des Regens.
Blick der schweifen darf, Ohren, die lauschen dürfen.
Stille, die willkommen ist.

Tagtraum

4 Gedanken zu “Ein Morgen…

  1. Pssst. Stille die Willkommen ist. Das erinnert an nächtliches Sterneschauen, keine Vögel, keine Stimmen, nur mal ein Auto in der Ferne und die eigenen Geräusche. Hinzu kommt Dunkelheit die Willkommen ist.

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