Die Jagd nach…

Anmerkung:
Wie die Zeit vergeht, sind es doch 8 Monate, seit dem ich den Text geschrieben habe.
Hier stehen so viele Gedanken.
Noch immer steht mir die Aufgabe bevor, diese ordnen zu müssen.
So viel Arbeit. So viel Nachlesen, Fehler korrigieren, Inhalte erhalten.
Dinge, die getan werden müssen.

In Momenten, in denen er nachdenklich war, in denen der Bauch die Oberhand hatte.
In diesen Momenten war es klar vor Augen.
Das etwas nicht stimmte, dass es in der Katastrophe münden würde, dem Big One. Dem großen Knall.
Unausweichlich.
Er übersah die Warnzeichen, die kleinen Unaufrichtigkeiten, die kleinen Ausreden und Lügen.

Er drückte das Gaspedal weiter nach unten, beschleunigte weiter.
Übersah die Warnschilder, die Hinweistafeln, die gut gemeinten Empfehlungen.

In einem Leben, dass von Enttäuschen geprägt war, durfte nicht das auch ein Irrtum sein.
Es kann nicht falsch und verkehrt sein, was richtig sein muss!

Und die aufgenommene Fahrt wurde rasanter und gefährlicher.
Noch immer die Überzeugung anzukommen, heil anzukommen, in Frieden.

Das Armaturenbrett voll mit Warnungen, Ausrufezeichen, alles in rot.

Er fraß die Kilometer, ließ Überfahrenes achtlos am Rand liegen.
Nur unvermeidliche Opfer, die ihn kurz herab bremsten, bevor das Tempo wieder stieg.
Grausam war sein Blick nach vorne, kein Gewissen dass mahnte.
Junkie im Tun, im Sein.
Abhängiger, von falschen Emotionen Getriebener und Verführter.

Nicht Schrammen, nicht die ersten offenen Wunden, nichts Dergleichen vermochte ihm Einhalt zu gebieten.
Gehetzt, immer geschundener gab es nur Voran.

Im Schlingern, das nur ein Schlimmer kannte, Momente der Besinnung, kurzes Innehalten, Hinterfragen.
Aus klaffenden Wunden blutend, noch immer gefangen.

Endlich verlangsamt, die Wendepunkte, die Umkehrmöglichkeiten nicht mehr außer Acht lassend, endlich.
Aufkeimen der Hoffnung, nicht bis zum Ende, zerschlissen und aufgearbeitet, dem unvermeidlichen Ende entgegen rasen zu müssen, das Finale nicht doch noch abwenden zu können.
Erste Momente der Verlangsamung.

Ausscheren, Abbiegen, rechts, endlich rechts abbiegen, die richtige Abzweigung nehmen.
Den kurvigen Pfad, dennoch der schönere, liebreizendere, gerade weil er verschlungen und kurvig war.
Endlich raus, ins Grün, ins Blau, in die Weite.
Dorthin, wo Möglichkeiten nicht lauern, wo sie auf ihn warten würden.
Wo Schönes nicht Schein, sondern Sein war.
Kein Abbild, sondern Wahrhaftigkeit.

Frieden.
Erlösung.
Frei.
Endlich.

IMGP0249-001

2 Gedanken zu “Die Jagd nach…

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