Die weißen Länder von Empathica

… ein Ort aus dem Dunklen Turm Zyklus, ersonnen von Stephen King.

Für mich, gänzlich anders besetzt.
Sehe ich doch eine Karte vor mir, weiße Flächen, unentdecktes Land.
Empathica, der Ort an dem Du dein Gegenüber erkennen kannst.

Empathica, das ersehnte Land.
Unentdeckt, voller weißer Flächen.

Viele haben sich auf den weiten Weg gemacht.
Wieder und wieder sind die Expeditionen fehlgeschlagen.
In Gram, der Weg zurück, gebeugt, ausgezehrt, zerschlagen

Und dann, das Kräfte sammeln, das Atem holen, tief, die Lungen, die sich unter Schmerzen und Greinen füllen, im Seufzen Laut geben.

Empathica, wird nicht gefunden, wenn es Himmelsrichtungen sind, die die Richtung weisen sollen.
Nicht Wegweiser, nicht Ratschläge, leise, hinter vorgehaltener Hand von falschen Freunden in dein Ohr geflüstert.
“Es wartet auf Dich hinter der nächsten Ecke, der nächsten Biegung. Nimm die Abkürzung, den schnellen Weg.”

Empathica ist nah, so nah.
Die, die es gefunden haben, vermögen den Weg nicht zu beschreiben.
Die Suchenden, die voll Neid auf den Erfolgreichen blicken, werfen sich Meilen zurück, Jahre zurück, denn sie versagen, zu lernen.
Zu lernen, dass nicht in ihnen selbst, denn in Anderen, im Gegenüber der Hinweis liegt, der auf den richtigen Weg führt.

Die Zeichen, gering, subtil und fein. Die kleinen Dinge, die Worte, ins eigene Ohr geflüstert, mit gläsernen Augen, die blicken und sehnen, nach Beistand, Trost und Liebe.
Gewährt aus deinem Mund, von deiner Hand, von ganzem Herzen.

Darüber, nur darüber führt der Weg in die Länder von Empathica.

Zwei

3 Gedanken zu “Die weißen Länder von Empathica

    • Danke für die schönen Worte.
      Mir war und ist noch so, als ob ich hier nicht zu knapp daneben gegriffen hätte…
      Da fehlt es mir an nötiger Distanz und Einschätzung und beinahe hätte ich gar nicht auf das Publizieren Knöpfchen gedrückt…
      Und das schreibe ich nun nicht, des Fischens um der schönen Worte willen, sondern weil der Zweifel eben nagt.

      Gefällt mir

      • Kein Knappdanebengriff, nein. Mir wurden die Pupillen groß, als ich Ihre Worte las. Der nagende Zweifel adelt Ihre Worte noch mehr. So ein Text, der wird nicht einfach rausgerotzt. Der rumort in einem, wälzt sich unruhig umher und quillt schwer durch die Fingerkuppen in die Tastatur.

        Gefällt mir

Was gesagt werden muss...

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s