Zwischen Herz und Verstand

Ich kann nicht sagen, was es war, was den Keil eingetrieben hat, zwischen das Uns.
Zu sagen, ich wäre es gewesen, wäre zu kurz gegriffen, bei weitem zu wenig, nicht ausreichend.
Dass ich es war, steht außer Frage.

Was der Auslöser war, darüber muss Klarheit entstehen.
Das ist es, was mich Tag für Tag nachdenken lässt, ohne Befund, ohne Antwort.
In dieser Ungewissheit zu sein, lässt mich mit Schrecken auf alles blicken, was ist.
Geht es doch mit traumwandlerischer Sicherheit dem Abgrund entgegen.
Kurs, unkorrigiert.
Gelähmt, erstarrt.

Zu Wissen, was angerichtet wurde, das Bewusstsein, fest im Griff des Verstandes, und doch, fern auch nur dem Hauch einer Chance, zu korrigieren, zu regulieren.

Jeden verdammten Tag daran zu denken, wie es war, wie es jetzt, wenn all das nicht geschehen wäre, sein könnte, worauf jetzt zurück geblickt werden könnte, wenn dies nur alles nicht geschehen wäre, wenn ich es nicht ausgelöst hätte…

Wenn das etwas in mir nicht Sieg für Sieg einfahren würde, was mir so schwer fällt, es in seine Schranken zu verweisen.
Wie sich das jetzt wohl anfühlen würde, wenn ich nicht gescheitert wäre, an mir selbst.

totes Herz

4 Gedanken zu “Zwischen Herz und Verstand

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