Unter dem Brennglas

Aus dem nichts, ein Gefühl.
Ein Gedanke.
Ein Echo.

Keines, das verklingt.
Eines das bleibt, sich verstärkt.
Mantra, das nicht mehr verstummt.

Reduziert auf die Stimme, die spricht.
Den Klang, der den Kopf zum Schwingen bringt.
Der das Schweigen bricht.

Weit entfernte Stimmen, die zueinander sprechen.
Hände, die nicht spüren, Zungen, die nicht schmecken, Augen, die nicht sehen.

Nur Stimmen, die sprechen.
Ohren, die hören, was in den Pausen gesprochen wird.
Kein Laut, der erklingt, spricht.
Wenn Stimmen schweigen,
ensteht Echo, das nicht verklingt.

Unter dem Brennglas, der eine leuchtende Punkt.
Heller als der Tag, dessen Schönheit darin vergeht.
Das Herz verglüht, vergeht, welkt, schwindet.

Haut, die verbrennt.
Sinn, der schwindet.
Sein, das zerbricht.

Stolz wird zu Wut.
Das Licht geht aus.
Das Brennglas bricht.
Die Nacht vergeht.

Ein neuer Tag beginnt.
Die Suche, das Glas,
bereit für einen neuen Tag.

2 Gedanken zu “Unter dem Brennglas

  1. Alles verkohlt unter dem Brennglas. Erbarmen gibt es nicht. Neues braucht dann Hege und Zeit, um zu wachsen. Und man wünscht nur, daß die Splitter des geborstenen Glases lediglich zu Kleinfeuerloderlichkeit imstande sind.

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