Frieden…

Der Innere.
Der Gute und Wichtige.

Den, um den man, obwohl es nichtig ist, beneidet wird.
Den, für den es sich, ganz unfriedlich, auch zu kämpfen lohnt, um den man ringen muss.
Den, der gesucht und selten gefunden wird und wenn, dann ist er klein, flüchtig.

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Den, der beobachtet werden kann und der manchmal nicht durch Beobachtung verändert wird.
Was für Quantenteilchen gilt, muss nicht zwangsläufig für den Frieden gelten.

Der, der oft kompensiert wird, wenn er nicht gefunden wird.
Konsum, Drogen, mehr Konsum. Fett, fetter unfriedlich. Und so: niemals satt, nicht zufrieden, rastlos, unstet.

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Seit gestern betrachte ich die drei Uhren und überlege wofür sie stehen.
Die Antwort habe ich gerade aufgeschrieben. Es ist keine schöne Antwort. Aber eine ehrliche.

Und wieder einmal hat Tyler die richtigen Worte:
You’re not your job. You’re not how much money you have in the bank. You’re not the car you drive. You’re not the contents of your wallet. You’re not your fucking khakis.

Manche, wie Die Frau mit der Stoffpuppe werden ihren Frieden wohl nie mehr finden. Ich hab‘ sie gesehen und trauere darum.

Wie unvergleichlich nahe bin ich, im zwangsläufigen Vergleich, am eigenen Frieden. Und doch noch so fern.

Things to do:
Machen, immer etwas anderes, nie das Selbe, nie vorhersehbar, keine Routine.
Rechts abbiegen, wenn es zwei Möglichkeiten gibt etwas zu interpretieren, die bessere Abzweigung nehmen.
Nicht das Schlechte unterstellen.
Wer will mir an die Karre pissen? In der Regel niemand.
Danke für das Bild. Du weißt, wer gemeint ist.

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Mauern, Käfige, Gitter. Viele selbstgemacht, gefangen ist man meistens aus eigener Leistung.
Demnach ist das Befreien genau so möglich.

Muss ich jetzt meine Uhren verschenken, alle oder zumindest zwei davon?
Nein, ich muss nur verstanden haben, wofür sie stehen.

So, wie vieles anderes hier.
Alles nur Dinge, die verstanden werden wollen, als das, was sie wirklich sind.
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Raus hier.. Da draussen ist, was ich suche.
Hier ist nur innere Zerrissenheit, Routine und Alltag.
Neue Gedanken brauchen Neues um sich zu entfalten.

3 Gedanken zu “Frieden…

  1. Lieber Herr Faktoid, die Frage ist doch, was hat sich seitdem geändert? Wie oft sind Sie noch abgebogen? Wie weit sind Sie dem Frieden näher gekommen? Schwierige Fragen ich weiß, doch beantworten kann sie jeder nur sich selbst. Soweit dies möglich ist. Ich wünsche Ihnen von Herzen den Frieden, den Sie brauchen, Ihre Frau Knobloch.

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