Meine Sprachlosigkeit

Dazustehen, sich von innen die Ohren zu zu halten.

Stimmen, die nicht schweigen wollen und in ihrer Vielfalt das Schweigen brechen.
Ratschläge, Verurteilungen, Vorwürfe, geiferndes Greinen.
Ein Chor, der niemals schweigt.

Und Außen das Schweigen.
Mangel an Worten.
Angst zu reden, Angst vor Fehlern, Angst vor der Endgültigkeit des gesprochenen Wortes.

Wenn sie da drinnen nur schweigen würden, sich der Stille ergeben, innerlich abstimmen und Einen sprechen lassen würden, nur Einen.

Dem Gehör zu schenken, das wäre ein Weg.
Nur dem Einen.
Dem Wohlmeinenden.

Wenn Innen und Außen mit einer Stimme sprechen.
Im Gleichklang.
Sinn und Verstand.

Das wäre gut.

Mund

3 Gedanken zu “Meine Sprachlosigkeit

  1. Ihr „sich von innen die Ohren zu zu halten“ liebstehle ich mir dreist und münze es auf meine Bedürfnisse um. Wenn mich fürderhin Gewäsch und Geschwafel von außen erreicht, werde ich lächelnd an Ihre Worte denken und mir von innen die Ohren zuhalten, weil offensichtliches Handauflegen unfreundlich wäre. Danke für dieses Bild. Grüße von Provinzanien nach Provinzanien, Ihre Frau Knobloch.

    Gefällt mir

Was gesagt werden muss...

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s