Über das Lesen

Über das Eindringen fremder Gedanken in das eigene Denken.
Über Zeichen, Symbole, Buchstaben,
Zahlen, die Markierungen, Wörter.
Sätze, die Bilder, Gemälde,
Wahnsinn und Verstehen entstehen lassen.
Die Macht der Worte.

Augen, durch die Licht auf Nervenzellen leuchtet.
Nerven, die mit schwachen Strömen,
Leiterbahnen zum schwingen bringen,
Reize ausüben.
Nicht beliebig,
gezielt und lange eingeübt.

Licht, das zu Bildern wird,
zu Stimmen, deren Sprache in vertrautem Ton die Worte,
die die Augen gerade noch gesehen haben,
zu Verstehen werden lassen,
zu Gedanken,
zu Gebilden aus Gedachtem und Gemaltem.

Lesen, die Umsetzung von Form zu Zeichen, zu Bild und Worten.
Geschenk, dass nicht verschwendet sein darf.
Worte, Sätze, Gedichte, Romane, Erzählungen,
so weit wie die Gedanken fliegen können.
Wie das weite Meer,
tief im Sinn,
wie Ozeane,
wie das All.

Ein ganzes Universum in einem Alphabet.
Bereit durchwandert zu werden,
von links nach rechts
und ein wenig den Blick gesenkt und erneut von
links nach rechts.

Bücherwelt

4 Gedanken zu “Über das Lesen

  1. Eindringen, das zu Einflechten wird, verwoben werden die Gedanken, um beim erneuten Heben des Blickes ein wenig verändert zu sehen. Schöne Worte für die Macht der Worte, danke hierfür und einen herzlichen Gruß, Ihre Frau Knobloch.

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