Ruine Teil 2 – Mutprobe

Heute morgen musste es sein.
Nachdem die Türe schon eingetreten war, im Schnee keine frischen Fußspuren zu sehen waren, ging es rein.
Und doch nur die vorderen Räume, nicht in den Keller, nicht in den ersten Stock.
Spannend, wie sich die Wahrnehmung verändert, wenn man sich auf verbotenes Terrain begibt, wie die Sinne noch wacher werden, lauschen, wie man darauf achtet, sich den Rücken freizuhalten und immer den Weg zum Ausgang im Gedächtnis behält.

Gruseliger Vorgeschmack auf
https://foodandwineporn.de/2013/09/27/der-regen/
Visionen von Jagd und Flucht und Überleben

3 Gedanken zu “Ruine Teil 2 – Mutprobe

  1. Ich war im Vorschulalter, als mein Vater mich mit auf eine solche Ruinenexpedition nahm. Ich erinnere mich noch heute, an viele Details aus diesem ersten Haus. Seitdem bin ich infiziert. Jede Ruine (vor allem solche, wie du sie hier zeigst, noch voll möbliert) löst ein Ziehen im Bauchraum aus und macht dir Finger schwitzig. Nur ein Gedanke dabei: Wie komme ich da rein? Die Neugier, welche Geschichte das Haus mir erzählen könnte, ist unbändig dann.

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    • Ich fahre fast jeden Tag an leerstehenden und verfallenen Häusern vorbei. Aber ich traue mich schlichtweg nicht… Muss eine merkwürdige Anwandlung des kleinen Spießers in mir sein… Dabei war es so spannend, sich da drinnen herumzutreiben…
      Danke für deine kleine Geschichte.

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