Ein Baum

Aufmerksamkeit.
Fragmente. Gedanken. Flüchtig. Vorbei.
Wieder und wieder, vorbei.

Die Erde von unten, ein Gedanke, ein Bild, keine Assoziation, mehr der Versuch des Perspektivenwechsels.
Immer wieder verändert.
Ein Ort, eine Straße, ein kleines Waldstück, ein Baum, gefallen…
Nur, dass er beim Fall die Erde, in die er sich gekrallt hat, mit umgeworfen hat.
Eine Tanne, die flach wurzelt und weit nach oben geht.
Interessantes Bild, wenn man es auf dich und mich und die, die uns umgeben anwendet.
So sind wir, kaum Wurzeln, aber schnell weit nach oben kommen, den Kopf überm Wasser, vor dem Ertrinken bewahrend.
Und wenn wir fallen, fallen wir nicht alleine, reißen mit, was uns umgibt. Richten, was uns nahe ist zugrunde.
So ist das mit dem Baum, der da liegt. Ihn umgibt eine Scheibe aus Erde und Wurzeln, nur eine Handbreit tief. Das war alles, was ihn aufrecht gehalten hat, bis der Sturm aufkam.
Ich habe nie ein Bild von dem Baum gemacht, zu sehr hat es sich in mein Denken, in mein Hirn eingebrannt… Dieser Riese, gestrauchelt und gefallen und seit Jahren dort, wie ein Mahnmal, mein Mahnmal, dort liegend, durch Zufall niemand im Weg liegend, langsam verrottend.

2 Gedanken zu “Ein Baum

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