Der Albrecht

Albrecht, ein zwanzigjähriger Greis, wenn man ihn so nennen mag.
Alt und voll von Macken, die man ihm gern nachsieht.
Doch für sein Alter durchaus rüstig, schon beinahe agil und noch in der Lage, den einen oder anderen viel älter aussehen zu lassen.
Aber, weil er mein Schutzbefohlener ist und ich ihn gern mag, gebe ich ihm nur selten die Sporen und lasse es zumeist ruhig angehen.
Ist es doch gerade die Ruhe, die ihn auszeichnet. Und Ruhe und sogar ein ganz klein wenig Gelassenheit, die er mir schenkt und beinahe täglich demonstriert.
Albrecht, groß und schwarz. Er spricht mit tiefer, summender Stimme und bettet mich auf Leder.
Er, wenn er denn ein Er ist, strahlt Ruhe und sogar ein wenig Kraft aus. Ich mag ihn sehr, den Albrecht.

Albrecht ist meine Sänfte und ein wenig meine Nervenheilanstalt. So habe ich ihn schon öfter genannt.
Und wie alles, was gut ist, kam er zufällig bei mir vorbei und ist seitdem geblieben.

Ab und an fahre ich mit ihm zu kundigen Menschen, die sich den ein oder anderen Bruch oder andere kleine Malaisen ansehen und bisher immer Gutes an ihm verrichtet haben. Er ist bescheiden und hält sich mit dem Ringen nach Aufmerksamkeit in Grenzen.

Um es mal kurz zu sagen, er ist was Besonderes, der Albrecht.

2 Gedanken zu “Der Albrecht

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